Kleine Helfergalerie


Michael Baumann: "Das ist eine tolle Atmosphäre" / Unfallhilfsstelle in Freiburg

Michael Baumann

Michael Baumann: „Ich möchte gerne den Papst selbst sehen“

Von Klaus Walraf (klaus.walraf(at)malteser(dot)org)

19 Jahre bei den Maltesern - und selbst erst 33 Jahre alt. Michael Baumann hat sich schon früh dem Engagement für kranke, hilfsbedürftige Menschen verschrieben. Beim Papstbesuch ist der gelernte Krankenpfleger in Freiburg im Einsatz. "Ich möchte gerne den Papst selbst sehen", sagt er.

Wenn der Heilige Vater eine Messe feiert, steht der Mann aus Frankenthal an einer Unfallhilfsstelle bereit. Katholikentage, Wallfahrten mit behinderten Menschen nach Rom, zweiwöchige Sanitätsdienste wie im kroatischen Wallfahrtsort Medjugorje hat Baumann in seinen fast zwei Jahrzehnten Malteser Tätigkeit kennengelernt. Bei kirchlichen Großveranstaltungen ist für den Malteser der besondere Spirit zu fühlen. "Die Menschen sind offen, sie kommen auf uns zu und sind dankbar, dass wir für sie da sind", so Baumann. "Die Teilnehmer sind ruhig, kehren in sich und beten gemeinsam – das ist eine tolle Atmosphäre", weiß er.

Die Vorbereitungen für den Dienst am 25. September laufen: Zelte, Feldbetten und Verbandmaterial sind gepackt. Bereits zwei Tage vor der Fahrt nach Freiburg werden die Mannschaftswagen beladen. Ab Freitagmittag heißt es dann für Baumann und seine Kolleginnen und Kollegen: "Wir sind beim Papst". Auch wenn Benedikt XVI. erst am Sonntagmorgen auf dem Flughafengelände in Freiburg die Messe feiert; die Ehrenamtlichen haben durchgehend Aufgaben: Freitagabend Aufbau, Schlafen im Zelt der Unfallhilfsstelle und Samstag schon im Einsatz für die Menschen, die das Rahmenprogramm besuchen.

Baumanns Frau Christina, ebenfalls ehrenamtlich bei den Maltesern engagiert, wird zu Hause bleiben. Sie ist beruflich eingespannt – und wird ein wenig wehmütig im Fernsehen oder Internet die Bilder vom Open-Air-Gottesdienst verfolgen.


Beim Weltjugendtag selbst noch Pilger: Michael Binnefeld hilft in Freiburg

Michael Binnefeld

Michael Binnefeld: "Das Beste ist es, im Team zusammenzusein."

Von Klaus Walraf (klaus.walraf(at)malteser(dot)org)

Sein Weg zum Einsatz beim Papst beginnt 2003: Damals wird Michael Binnefeld Schulsanitäter. 2005 fährt er als Pilger nach Köln zum Weltjugendtag (WJT) und sieht die Malteser im Einsatz. Der Sanitätsdienst macht ihm soviel Freude, dass er auch nach der Schule bei den Maltesern weitermacht – im Freiwilligen Sozialen Jahr.

Heute studiert der 22-Jährige Pharmazie in Heidelberg, ist aber weiterhin für seine Stadtgliederung in Speyer aktiv. Als Einsatzsanitäter wird er in Freiburg mithelfen. Beim WJT 2005 hat er als Pilger selbst miterlebt, wie einige seiner Gruppenfreunde unterkühlten, als sie nachts auf dem Marienfeld übernachteten. Für Freiburg hofft Michael Binnefeld, dass alle gut versorgt sind, keiner der Jugendlichen von Samstag auf Sonntag frieren muss. "Das Beste ist es, im Team zusammenzusein. Immer wenn ich mit den Maltesern unterwegs war, war es spaßig", freut er sich auf den großen Einsatz. Vorbereitet ist er gut: "Unser Zugführer macht sich immer viel Mühe in der Vorbereitung, das ist Klasse."

Spendenkonto
120 120 120

Bank für Sozialwirtschaft
BLZ: 370 205 00
Stichwort: Hungersnot Ostafrika

Charity-SMS

Für eine 5 Euro Charity-SMS einfach "Malteser" an 81190 senden!

Wie funktioniert die Charity-SMS?

Weitere Informationen

Dr. Claudia Kaminski
Pressesprecherin
0221/9822-125

Klaus Walraf
Pressereferent
0221/9822-120

presse(at)malteser(dot)org