Chile-Blog Kathrin Meier: Im Fischerdorf Tubul - Lebensgrundlage vom Tsunami vernichtet
Santiago de Chile, 21. März

Lebensmittel für die Erwachsenen, Spielsachen
für die Kinder
Gestern waren wir den ganzen Tag unterwegs nach Tubul, einem Fischerdorf im Süden Chiles, das vom Tsunami sehr stark zerstört worden ist. Schon allein der Weg dorthin war ein Abenteuer, dab Brücken auf dem Weg eingestürtzt sind und wir einen Umweg durch die Waldlandschaft nehmen mussten. Kurz vor Tubul hatten wir noch einen Platten.
Der erste Eindruck von Tubul war erschütternd. Der Tsunami hat beinahe jedes Haus beschädigt. Die einzige Einnahmequelle der Einwohner ist das Fischen, aber die Fluten haben fast alle Boote, Netze und Tauchausrüstungen vernichtet. Die Priorität unserer Arbeit hier vor Ort liegt deshalb auf der Wiederbeschaffung der Fischergeräte. "Wenn wir Arbeit haben, haben wir auch die Möglichkeit, unser Dorf wieder aufzubauen", sagte mir Daniel, ein Fischer aus dem Dorf.
Auf dem Rückweg hatten wir erneut eine Reifenpanne, und so komme ich erst um 4 Uhr morgens ins Bett ... mal wieder.



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